Gott ist König. Wir sind Erben (2/2)

In Epheser 1,3 heißt es: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus, wie er uns in ihm auserwählt hat, vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe.“ Gott sagt, dass wir alle Segnungen der Himmelswelt haben!

Gott ist großzügig! Wir haben so oft ein falsches Bild von Gott. Er hat Großzügigkeit erfunden! Er schenkt, wenn wir nichts geben können, er versorgt, wir verdienen es nicht, er liebt, obwohl wir versagen, er stellt sich zu uns, auch wenn wir feige sind. Er will uns beschenken! Er hat uns Jesus geschenkt, was sollte er uns vorenthalten? Was sollte er uns nicht geben? Er gab sein Leben! Es ist keine Schwierigkeit für ihn, dir Freunde zu geben, dir Gunst zu geben, dir Gesundheit zu geben, er hat es bezahlt, er macht es möglich und er will, dass du in dem Segen lebst. Lumia 320_20140822_18_25_14_Pro

Wir sind Erben (Gal 4). Stell dir vor, du erbst ein altes fürstliches Haus. Auf dem Haus steht neben der Eingangstür in die Mauer gemeißelt: Erbaut von Herzog Friedrich. Das Haus ist riesig und wunderschön. Es ist komplett ausgestattet, Möbel, Gardinen, Kronleuchter, hohe Wände sind mit großen Spiegeln bekleidet. Du ziehst ein. Es kommt ein Freund vorbei. Du führst ihn durch das Haus. Mit was kannst du angeben? Mit was kannst du dich rühmen? Du freust dich am Haus, du strahlst. „Schau hier, schau da…“ „Und hast du das gesehen?“ Aber ihr beide wisst, du hast nichts dafür getan, um dieses Haus zu bauen. Du hast es einfach bekommen. Genauso ist es mit Gott. Als Erben bekommen wir alles und sollen es verwalten. 

Ich glaube, wir wollen oft als Erben, als Kinder Gottes, dass wir alles bekommen und dann noch, dass UNSER Name auf dem Haus draufsteht. Ich will alles Gute bekommen von Gott. Aber dann will ich zusätzlich noch, dass mein Name auf dem Schild steht, dass ich sagen kann, ich bin toll. Insgeheim wünsche ich mir, dass Menschen mich bewundern.

Aber hey, darum geht’s nicht! Wir sind Erben! Wir verwalten, was wir bekommen haben! Und wir multiplizieren es! Wir haben es einfach nur bekommen. Er hat die Hauptrolle! Er allein!

Und deswegen keine Angst, wenn du in Schwierigkeiten steckst, wenn du Probleme in der Familie, Arbeit, Schule… hast – stütz dich auf Jesus! Wenn dein Leben Gott gehört, wenn SEIN Name auf deinem Leben steht, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, denn er kümmert sich um das, was ihm gehört. Er kümmert sich! Er kümmert sich mit göttlichen Lösungen, Wegen und Perspektiven um dein Leben. Es geht um ihn! Und er wird dich segnen. Er wird! Das ist sein Herz, das ist sein Wesen! Er kann nicht anders.

Nur wir wollen manchmal in unserer kleinen Hütte bleiben, wir treten nicht das Erbe an. Sondern oft bleiben wir in unserer kleinen Holzhütte und wir wollen dann den riesigen Kronleuchter aus dem großen fürstlichen Haus in unsere Hütte holen, aber das hält nicht. Wenn wir mit Gott leben wollen, dann müssen wir in das Haus einziehen, wo vorne drauf steht: Erbaut von Gott!

Bist du bereit, dass Gott die Hauptrolle spielt?

Gott ist König. Wir sind Erben (1/2)

In welcher Situation du auch bist, Gott möchte dir sagen:„Ich bin immer noch Gott und König und du immer noch mein Kind“.

Gott möchte dich versorgen, in allen Bereichen. Und wir? Wir wollen doch Wunder sehen! So wie Mose, der trockenen Fußes durch das Meer ging mit einem ganzen Volk floh (2. Mose 14). Wir möchten erleben, wie Gott die Unmöglichkeiten, die vor uns stehen, wie das Meer vor Mose, dass Gott sie aus dem Weg räumt. Wir wünschen uns, dass er uns einen Weg bahnt.Ich möchte Wunder erleben in meinem Leben. Ich möchte sehen, wie Gott eingreift und Unmögliches möglich macht. Wie er Situationen komplett umdreht, Lösungen schenkt und seine Kraft zeigt und sich verherrlicht.

Doch halt mal. Wirklich? Wer spielt die Hauptrolle in meinem Leben? Oft bin ich nicht dazu bereit, Gott die Hauptrolle zu überlassen. Oftmals halte ich mich selbst für klüger, habe ich das letzte Wort und traue ich Gott nicht zu, Gott zu sein. Und schon gar nicht, mein König. Ich traue Gott nicht zu, in meiner Schwachheit stark zu sein. Stattdessen versuche ich alles mögliche aus eigener Kraft zu retten.

Dabei sagt Gott in 2. Korinther 12,9: „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen. Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne.“

Ehrlich gesagt möchte ich mich oft lieber meiner Stärken rühmen. Ich möchte stolz auf den Erfolg in meinem Leben zeigen und sagen, dass ich selbst klug war, stark war, ausdauernd und ich einfach so toll bin. Gott widersteht den Hochmütigen. Er möchte die Hauptrolle. Der Tausch ist klar: ich gebe ihm mein Leben, und er kümmert sich darum. Er ist der Hauptverantwortliche, er gibt den Weg vor und er zeigt, wie es läuft. Er hat die Hauptrolle. Wenn er die Hauptrolle hat, gibt es nur einen Superhelden – ihn selbst. Wenn ich die Hauptrolle habe, gibt es keinen Superhelden. Ich möchte Zeichen und Wunder sehen, wie Jesus sie tat und noch größere! So wie es sein Wort verspricht.

Deine Beziehung mit Gott (Teil 1: Gott ist mehr)

Für viele Christen ist Gott und der Glaube ein Teil ihres Lebens. Es ist wie ein Puzzle Stück welches manchmal zum Leben passt und manchmal nicht.
Die Beziehung mit Gott und unser „Glaubensleben“ packen wir dann aus, wenn wir es gerade brauchen. Wenn uns das Geld gerade ausgeht, wenn wir auf einmal arbeitslos sind oder
wenn wir eine Krise mit unserem Ehepartner haben.

Der Glaube und Gott wird somit zu einer Art „Bedürfnis-Befriediger“. Wir kommen zu ihm wenn wir ihn halt brauchen.
Oft machen wir das auch gar nicht bewusst, sondern einfach unterbewusst, da wir einfach noch nicht erkannt und erlebt haben, dass er viel mehr ist als das.

Gott ist mehr

Diese Art von Beziehung mit Gott ist eigentlich keine Beziehung. Es ist eine professionelle Befriedigung der Bedürfnisse. Quasi Prostitution.
Das coole an Gott ist, dass er uns das nicht übel nimmt. Gott ist so gut, dass er selbst diese Art der Beziehung voll auskostet, da er einfach unbedingt Gemeinschaft mit uns haben will.
Und wenn es uns schlecht geht und wir Bedürfnisse haben, ist er da, hilft uns und steht uns bei.

Er nutzt praktisch jede Gelegenheit aus, wo wir uns mal auf ihn ausrichten.

Solange Gott und der Glaube nur ein Puzzle Stück in deinem Leben ist, wirst du nie dahin kommen, wo du eigentlich hin willst und nie das Leben führen, nach dem du dich sehnst.
Eigentlich willst Du ein Leben in der Fülle Gottes leben. Du willst Zeichen und Wunder erleben, du willst ihn spüren und erleben und großes mit ihm vollbringen.
Genau das ist in unserer DNA als Kinder Gottes.

Um dies zu erreichen wird es Zeit, dass wir umdenken. Gott ist mehr. Viel mehr. Er ist das Leben (Joh. 14,6), wir sind ein Geist mit ihm (1. Kor. 6,17) und ein Tempel des Heiligen Geistes (1. Kor. 6,19). Klingt das danach, das Gott ein Teil von deinem Leben sein will? Ich finde das klingt sehr viel radikaler und nach sehr viel mehr!

Fang an Gott zu deinem Leben zu machen. Mach ihn zu deinem Hobby, zu deinem Arbeitskollegen, zu deinem Freund und deinem Vater.

Es ist möglich eine erfüllte Beziehung mit ihm zu haben, die 24/7 intakt ist. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Beziehung von ihm zu dir ein für alle mal geklärt ist.
Er liebt dich. Immer. Egal was. Mehr brauchst Du eigentlich nicht wissen. Wenn dir das zu wenig ist, dann lerne damit klar zu kommen, dass Gott vielleicht gar nicht so kompliziert ist, wie du oft denkst. Vielleicht ist er einfach nur völlig hin und weg von dir und bekommt einfach nicht genug von dir. Denke doch mal darüber nach und du wirst sehen wie der Heilige Geist dir das lebendig macht.

In den nächsten Teilen wird es ganz praktisch darum gehen wie wir es hinkommen eine starke, erfüllte, 24/7 Beziehung mit ihm zu erleben.
Stay tuned.